muzeul muresenilor brasov
 
click
 
click
 
 
muzeul muresenilor brasov
 

Gheorghe Dima (1847-1925)

Kronstadt ist eine alte Stadt, die im 13. Jahrhundert gegründet wurde. Hier wurden die meisten der ältesten rumänischen Bücher durch den Diakon Coresi gedruckt wurden, hier erschien die erste rumänische Zeitung in Siebenbürgen, herausgegeben wo George Baritz und der Familie Muresianu, hier entstand die Staatshymne "Erwache, Rumäne!". Kronstadt hatte im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle sowohl für die Wirtschaft, als auch für die Kultur. Hier siedelten sich zu der ursprünglichen Bevölkerung auch Rumänen aus den rumänischen Donaufürstentümern in der Oberen Vorstadt "Scheii Brasovului" an. Von hier unterhielten sie rege wirtschaftlichen und kulturelle Beziehungen zu ihren Herkunftsländern. In diese für den materiellen Wohlstand und den geistlichen Aufschwung günstigen Bedingungen kam aus der Gegend von Buzau am Außenrande des Karpatenbogens der Kaufmann George Dima (gest. 1810), der mit Pauna Pulpas (gest. 1813) - die aus der Oberen Vorstadt stammte - die bedeutende Familie Dima begründete. Sie hatten vier Kinder: Luca, Nicolae, Ion und Maria. Von diesen ließ sich nur Nicolae Dima (1786 - 1852) ala Kaufmann in der Oberen Vorstadt von Kronstadt nieder und heiratete Zoe Voinescu (geb. 1820), die aus einer begüterten Kronstädter Kazfmannsfamilie stammte. Mütterlicherseits war Zoe eine Nachkommin der bedeutenden Kronstädter Familie Ciurcu. Ihre Mutter, Eufrosina Ciurcu, war mit der Famie der Sevastia Nicolau verwandt, die die Frau des Akademiemitglieds Iacob Muresianu (1812 - 1887) war. Nicolae und Zoe Dima wurden mit vier Söhnen gesegnet.:
Pantelimon,  (Pandeli), Manase, Nicolae (Nicolache) und Gheorghe (George, Ghitza), der letztere war der künftige Musiker. Das Nesthäkchen der Familie, Gheorghe Dima,  wurde im elterlichen Hause in der Oberen Vorstadt Nr. 284 am 28. September 1847 (bzw. am 10. Oktober 1847 neuen Stils) geboren. Schon früh verlor er den Vater, so daß die Sorge um die Erziehung der vier Kinder seiner Mutter Zoe blieb. Teure Erinneringen für Gheorghe Dima waren seine Großeltern mütterlicherseits, Oma Frosa und Opa Nicolae
Voinescu. Nach Beendigung des Realgymnasiums in Wien, begab sich Gheorghe Dima  im Jahre 1866 an die Technische Hochschule in Karlsruhe, um eine sorgenlose Karriere zu haben. Aber die Stimme seiner Seele war stärker. Er verließ das technischen Studium und begann gründlich Musik zu studieren. Er besuchte Canto-Kurse in Baden bei  Heinrich Giehne und in Wien bei Otto Ufmann. In Graz setzte er das Studium der Harmonielehre und des Kontrapunktes bei Ferdinand Thieriot fort. In den Jahren 1872 - 1874 war er Stdent am Leipziger Konservatorium. Seine schöne Baßstimme konnte in Konzerten gehört werden, wo er als Konzertsänger auftrat., ebenso trat er als Opernsänger in Klagenfurt und Zürich auf (173 - 1874). Bei allen Erfolgen, die er hatte,
rief ihn seine inner Stimme nach Hause, wo sein schöpferisches Opfer nötig war.
Im Herbst 1874 kehrte Gheorghe Dima nach Kronstadt zurück. Er bekam eine Anstellung als Musikrofessor an den Rumänischen Zentralschulen und übernahm die künstlerische Leitung des Rumänischen Turn- und Gesangsvereins.. Im Jahre 1875 heiratete er Maria Florian, ein Nachkommiin aus der Familie Ciurcu. Nach knapp drei Jahrern Ehe erlebte er eine Familientragödie: ihre beiden Kinder Leonora und George starben kurz nach
einander, kurz darauf folgte ihnen auch seine Frau Maria in den Tod. Zutieft getroffen von diesen Schicksalsschlägen, beschloß Gheorghe Dima Konstadt zu verlassen.
(Weitere Details).

 

© Copyright 2007 "Casa Mureşenilor" All Right Reserved | Designed by BRILUM Advertising